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Praktikum bei LCM

: LCM GmbH


Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:

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(Bild: LCM/Meistereder)

(Bild: LCM/Meistereder)

In welchem Umfang stand während des Praktikums ein Ansprechpartner zur Verfügung?

Bereits am ersten Tag wurde ich meinem Ansprechpartner und Supervisor vorgestellt. Mit ihm teilte ich auch das Büro, sodass ich ihn jederzeit, wenn irgendwas unklar war, fragen konnte.

Wie gut wurden zu Beginn die Aufgaben und wichtige Abläufe erklärt?

Selbstverständlich wurde ich zu Beginn des Praktikums über meine Aufgaben, Ziele und Abläufe informiert. Wie das Resultat auszusehen hat war mir klar und die Hauptziele des Praktikums wurden definiert. Es oblag allerdings mir zu entscheiden, wie ich die Ziele erreichen möchte. Gab es terminliche Vorgaben, so wurden mir die Deadlines rechtzeitig mitgeteilt, sodass ich meinen Arbeitsablauf darauf einstellen konnte.

Hattest du das Gefühl, du konntest dein Vorwissen im Praktikum gut einsetzen?

Ja,
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Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden.

Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente...

ich konnte nicht nur das erworbene Wissen aus meinem Studium gut einsetzen, sondern ich habe auch noch viel dazugelernt.

Was hat dir im Praktikum inhaltlich besonders gut gefallen?

Nach der Entwicklung eines Kontrollalgorithmus und einigen Simulationen durfte ich den Algorithmus in die „wirkliche“ Hardware implementieren. Das Implementieren ist ein Schritt, den wir im Studium nicht praktisch umgesetzt haben, da wir nur auf Simulation basierenden Projekten gearbeitet haben. Meistens blieb es nur beim theoretischen Design. Daher war für mich der Schritt der Umsetzung etwas ganz Neues und Spannendes und ich habe dadurch sehr viel dazu gelernt.

Gibt es Themenbereiche, die dich noch besonders interessieren würden?

Ja, ich wäre gerne für die
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(Bild: LCM/Meistereder)

(Bild: LCM/Meistereder)

Implementierung des Algorithmus in die Hardware verantwortlich. Und auch das Schreiben eines neuen X2C Blocks in C-Code ist ein Bereich, in dem ich noch gerne mehr Erfahrungen sammeln möchte.

Wie war die Art und Weise der Kommunikation?

Die interne Kommunikation war sehr gut. In der Regel erfolgte die formale Kommunikation über Email, die informelle über Skype oder durch persönlichen Kontakt. Alle für meine Aufgaben relevanten Informationen bekam ich zeitgerecht mitgeteilt, sodass ich mein Zeitmanagement gut danach ausrichten konnte.

Wie gut war die Integration in das bestehende LCM-Team?

Ich wurde sehr gut ins Team aufgenommen und alle versuchten mich zu unterstützen. Sogar die Team-Meetings wurden in Englisch abgehalten. Damit war es mir möglich einerseits dem Meeting zu folgen und andererseits mich auch aktiv einzubringen.

Fühlt man sich als junger Mensch im LCM wohl?

Das kann ich nur bejahen. Obwohl ich neu im Team
war und auch keine Berufserfahrung hatte, wurde ich sofort als vollwertiges Mitglied akzeptiert.

Wie würdest du als Praktikant das Betriebsklima beschreiben?

Ich habe es als sehr angenehm empfunden. Die informelle Arbeitsatmosphäre in der man frei entscheiden und arbeiten kann war sehr motivierend. Selbstverständlich müssen dazu auch die Ergebnisse und die Leistungsbereitschaft stimmen.

www.lcm.at

(Bild: LCM/Meistereder)
Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden.
(Bild: LCM/Meistereder)
Seit über 15 Jahren ist die LCM – Linz Center of Mechatronics GmbH ein Innovationstreiber in verschiedenen Technologien der Digitalisierung. Die Vernetzung, die durch diese Technologien ermöglicht wird, erfordert zusätzlich eine strategische Top-down-Sicht auf mechatronische Möglichkeiten im aktuellen und künftigen sozio-technischen Umfeld. LCM gestaltet diese Trends aktiv mit und ist mit internationalen Know-how-Trägern verschiedenster Disziplinen vernetzt. Dieses Wissen macht LCM für seine Kunden verfügbar, eröffnet neue Perspektiven und geht gemeinsam den Weg bis zur Umsetzung. (Bild: LCM/Meistereder)


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Redmer de Haan, Master Student in Maschinenbau an der Universität of Twente aus den Niederlanden, hat im Rahmen des Erasmus+ Programmes von November 2016 bis März 2017 bei der Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) als Praktikant gearbeitet. Das Ziel des Praktikums war es, einen Control Algorithmus eines aktiven Schwingungsdämpfer-Demonstrators zu optimieren. Im Interview erzählt Redmer über die Unterstützung, seine Arbeitsaufgaben und das Arbeitsklima während seines 4-monatigen Praktikums:
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